25.09.2020

Mit der Fähre in den Urlaub? 4 Tipps für Planung und Aufenthalt an Bord

Ob nach England, Schweden oder die Inseln auf dem Mittelmeer – einige Reiseziele in Europa sind von Deutschland aus immer noch am besten mit der Fähre erreichbar. Deshalb sollte das Übersetzen mit der Fähre gut vorbereitet sein – gerade wenn du mit einem Auto oder Camper übersetzt. Wir geben dir Tipps zu Planung, Anreise und Übernachtung für deinen nächsten Urlaub mit der Fähre.

1. Gute Vorbereitung ist alles: die Buchung der Fähre

Wenn dein Urlaub eine Fährüberfahrt enthält, solltest du diese möglichst frühzeitig planen und buchen – besonders wenn du einen Autostellplatz brauchst. Denn mit deinem eigenen Gefährt bist du am Zielort stets flexibel und musst dir vor Ort kein Auto oder Camper ausleihen. Bei der Buchung solltest du dann die genauen Daten deines Autos oder Wohnmobils wie Maße und Kennzeichen kennen. Und überlege dir im Vorhinein, ob du einen Fahrradständer oder andere Extras mitbringen möchtest – denn diese Extras wirken sich auf den Preis des Fährtickets aus. Mit ausreichend Zeit bei der Planung hast du je nach Strecke und Anzahl der Häfen idealerweise eine Auswahl an Anbietern und kannst die jeweiligen Preise vergleichen. Schaue dabei, ob der Anbieter Buchungsgebühren erhebt. 

Außerdem ist bei der Buchung meist ein gültiger Reisepass zu hinterlegen. Deshalb ist es wichtig, dass du rechtzeitig prüfst, ob deine Dokumente noch gültig sind oder du vielleicht einen neuen Pass beantragen musst.

Tipp: Kommt dein Hund mit auf die Reise, informierst du dich bestenfalls schon im Voraus zu den Bestimmungen der jeweiligen Reederei und welche Besonderheiten es zu beachten gibt.

2. In den Urlaub mit der Fähre – Tipps für die Anreise

Bei der Anfahrt zur Fähre ist vor allem eins wichtig: Pünktlichkeit. Denn auf Zuspät-Kommer wartet die Fähre leider nicht. Daher ist es gerade in den Schulferien oder zu beliebten Reisezeiten wichtig, sich mit der Reiseroute vertraut zu machen und mögliche Staus oder Pausenzeiten einzuplanen. Gut zwei Stunden vor der geplanten Abfahrt solltest du bereits am Hafen eintreffen. Denn allein das Check-In an Bord – das Parken der Autos und Wohnmobile ist Millimeterarbeit – benötigt Zeit.

Tipp: Sichte vor der Anfahrt zum Ablege-Hafen unbedingt die Hafenzufahrtspläne und finde heraus, wo das Abfahrtsterminal liegt. 

3. An Bord: Tipps für die Überfahrt auf der Fähre

Auch bei der Überfahrt selbst und der Übernachtung auf der Fähre gibt es einiges zu beachten. Das Parkdeck ist während der Fahrt eigentlich immer abgeschlossen – nur einige wenige bieten auch „Camping an Bord“ an. Allerdings lässt sich auf dem Besucherdeck sowieso besser die Aussicht auf das Meer genießen. Deshalb nimmst du deine Getränke und Snacks, Geld und Wertsachen am besten mit ins Handgepäck, so hast du sie in jedem Fall stets griffbereit. Aber auch das gastronomische Angebot an Bord ist oft einen Versuch wert – viele Fähren beherbergen sowohl Restaurants, als auch Lounges oder Bars. Manchmal sind Fähren stark klimatisiert und die Temperatur lässt sich nicht individuell für jeden Gast einstellen – z.B. in Schlafkabinen. Deshalb heißt es auch für den warmen Pullover: ab ins Handgepäck.

Tipp: Mache dich bei der Abfahrt direkt mit den Deckplänen vertraut und informiere dich, wo Rettungsboote, Rettungsinseln und/oder Evakuierungsrutschen auffindbar sind.

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4. Im Schlaf ans Ziel kommen – Tipps zur Übernachtung auf der Fähre

Bei Nachfahrten solltest du dir je nach Dauer der Überfahrt überlegen, ob eine Schlafkabine oder lediglich ein Ruhesessel für dich in Frage kommt. Besonders wenn du mit Kindern verreist, machen Familienkabinen Sinn. In diesen sind oftmals umklappbare Stockbetten angebracht, die oben allerdings nicht gesichert sind. Achte daher besonders darauf, dass ein Doppelbett in der Kabine vorhanden ist.  Im besten Fall packst du auch noch Hüttenschlafsäcke ein – das spart Kosten und im eigenen Schlafsack fühlt man sich doch am wohlsten.

Deine Checkliste für deinen Urlaub mit Fähre:

    • Tickets für die Fährfahrt (evtl. auch für Extras wie Fahrradständer)
    • Gültige Reisepässe 
    • Hafenzufahrtsplan 
    • Für den Aufenthalt auf dem Besucherdeck: Bargeld/Kreditkarte, Wertsachen, Snacks und Getränke, warme Kleidung
    • Für die Übernachtung an Bord: Hüttenschlafsack, Wechselkleidung und Hygieneartikel

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