07.02.2017

Als Frau alleine mit Kind verreisen: 5 Tipps, wenn Mama im Urlaub krank wird.

Im Urlaub krank? In den meisten Fällen halb so schlimm. Was, wenn man aber allein mit seinem Kind reist? 5 Tipps von Abenteuer-Mama Janina.

Das fremde Essen. Das warme Wetter. Die kalten Klimaanlagen. Je länger Sie gemeinsam mit Ihrem Kind unterwegs im Urlaub sind, desto höher ist die Gefahr. Oftmals passiert es direkt zu Beginn einer Reise, wenn der Körper von Flug und Jetlag noch geschwächt ist. Manchmal aber auch mittendrin. Oder Beides. Unangenehm, ja. Doch meistens nicht dramatisch. Und mit eine paar Tipps ganz einfach machbar. Selbst, wenn nebenher noch ein mitreisendes Kind unterhalten werden muss.

5 Tipps, wenn man alleine mit einem Kind reist und krank wird:

  • Bleiben Sie ruhig. Es ist nervig die Strandliege gegen das Hotelbett eintauschen zu müssen. Und natürlich kann hierbei die Stimmung ein bisschen leiden. Wenn nicht sogar in akutes Heimweh umwechseln. Die fremden Leute, die fremde Umgebung, die unerträgliche Hitze. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern haben sie Vertrauen. In sich: Sie schaffen das auch alleine. Selbst tausende Kilometer von Ihrem zu Hause entfernt.
  • Nehmen Sie sich die Zeit. Egal ob daheim oder mitten im australischen Dschungel: Gesund werden braucht Zeit. Nehmen Sie sich diese und setzen Sie sich nicht unter Druck. Machen Sie nicht den Fehler, zu schnell wieder zu viel zu wollen. Das geht meistens nach hinten los. Schlafen für Sie und Hörspiele, Youtube Kinderfilme und Co. in Dauerschleife für Ihr Kind. Nicht ideal, aber manchmal der einzige Weg. Und in besonderen Situationen auch nicht besonders schlimm. Sie müssen nicht 24 Stunden Daueranimation veranstalten, wenn es Ihnen mal nicht so gut geht. Die nächsten Abenteuer warten schließlich schon auf Sie. Mit ein bis zwei Tagen Verspätung.
  • Bitten Sie um Hilfe. Wie in guten so in schlechten Zeiten: Versuchen Sie so auf Reisen so viele Freundschaften, wie möglich zu schließen. Und bitten Sie auch um Hilfe, wenn es Ihnen mal nicht so gut geht. Eine Runde Sandburgen bauen am Strand oder Fußball spielen im Garten: Es gibt ganz sicher jemanden, der Sie gerne unterstützt und Ihnen Ihr Kind für die ein oder andere Stunde abnimmt.
  • Vertrauen Sie den Einheimischen: Eine Reiseapotheke mit den Basics für den Urlaub ist immer ratsam. Wenn Sie aber nicht sicher sind, gehen Sie besser zum Arzt. Oftmals haben die Ärzte am Ort des Geschehens noch einen anderen Blick auf Krankheiten. Außerdem kennen sie die Gegebenheiten und können oft einfacher einordnen, woher das Problem kommt. Auch wenn Sie schwierige Operationen lieber auf zu Hause verschieben sollten: Lassen sie sich nicht verunsichern. Selbst unscheinbare Krankenhäuser in kleinen Orten können mehr oder weniger westliche Standards erfüllen. Egal, ob bei typischen Reisekrankheiten oder untypischen Reiseunfällen.
  • Vorbereitet sein für den Ernstfall. Auch wenn Sie in den meisten Fällen nach einigen Tagen wieder auf den Beinen sind, sorgen Sie für einen möglichen Krisenfall vor, z. B. wenn Sie ins Krankenhaus müssten. Spielen Sie in Gedanken wichtige Fragen durch: Wer ist die Kontaktperson? Wie hilft meine Auslandskrankenversicherung? Wer organisiert die Betreuung?
Janina und Max

Mit Rucksack und kleinem Kind einmal um die ganze Welt. Zu zweit. Geht nicht? Geht doch! Seit Juli 2016 ist die Münchner Journalistin Janina Breitling mit ihrem fünf Jahre alten Sohn Max unterwegs. Und nimmt auf ihrem Blog www.baertimussmit.de alle vom Fernweh Geplagten direkt mit.


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